Die Welt und Sahneschnittchen
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Peking und Sahneschnittchen.

Die Olympiade beschert mir ja jeden Tag aufs Neue wieder visuelle Befriedigung. Als aufmerksame Zuschauerin habe ich mir natürlich schon 3 Favouriten herausgesucht (Robbie Nock bleibt als Moderator außen vor): Michael Phelps, Eamon Sullivan und Garrett Weber-Gale.
Da Phelps leider schneller schwimmen als denken kann und Sullivan was mit Stephanie Rice hatte, verschenke ich mein olympisches Herz an Garrett Weber-Gale (er hat sich durch dieses Video für den absoluten Knuffigkeitsbonus qualifiziert). 

14.8.08 15:19


Kaufrausch und Verkäufer.

Wenn ich in die Stadt gehe, begebe ich mich auf gefährliches Terrain. Überall gibt es Schuhe, Handtaschen und Kleider, die in meinen Besitz gebracht werden wollen. Ich bemühe mich dennoch um Zurückhaltung, um nicht in einen Kaufrausch zu verfallen, was (meistens) auch ganz gut gelingt.
Als ich gestern aber mit S (und einer Flasche Sekt) durch die Altstadt tingelte, um ihren Geburtstag ein wenig nachzufeiern, wagten wir einen näheren Blick in die Filiale eines gewissen Spezialitätenhauses für feinsten Tee, Kaffee, Confiserie und edle Spirituosen, die vor kurzem bei uns eröffnet wurde. Dieses Geschäft lockt nicht nur mit Glitzerglitzerbeleuchtung, schokoladigen Pralinen, frischem Kaffee und duftendem Tee (alles nicht so ganz billig), sondern auch mit einem extrem gutaussehenden und potent kompetent wirkenden Verkäufer, der mir mit seinem hinreißenden Lächeln problemlos ein paar Pralinchen im Wert von 100 Euro andrehen könnte.
Um dem immer stärker werdenden Drang nach einer Schokoladenkugel mit cremiger Füllung zu widerstehen, entschieden wir uns für das Kontrastprogramm 30 Meter weiter: Das Restaurant mit dem gelben M und den nicht ganz so kompetenten Mitarbeitern, die gerne mal anstelle von Farmkartoffeln eine Fanta raushauen. 
Anschließend schwebten wir noch zwischen Tankstelle, Bänkchen am Fluss und einem Restaurant umher, philosophierten ein wenig über das Leben und genossen den Abend.

Ich schätze, dass ich demnächst doch nochmal in das so schön beleuchtete Geschäft spaziere und mir 10 Minuten im Himmel des Genusses gönne.



15.8.08 14:46


Urlaub und Busfahrer.

Da ich morgen in den Urlaub fahre (und dank einem hochgelobten Haubenkoch nach einer Woche wieder als fette Kugel zurückrollen werde), verabschiede ich mich mit einem letzten Blog.
Eigentlich wollte ich mich ein bisschen über meinen neuen, wunderschönen Mantel (wegen dem ich jetzt Schulden habe), das T-Shirt, das mir meine herzallerliebste N geschenkt hat, die Frau, die wir mitten auf der Straße frisieren durften, sowie über einen gewissen Verkäufer auslassen. Aber vor allem muss ich mich über die unhöflichen und inkompetenten Busfahrer in unserem netten Städtchen beschweren. Anlass ist folgendes Szenario (Dialog leicht gekürzt): 
Als mein Bus, gefahren von meinem absoluten Hassbusfahrer Lieblingsbusfahrer, um die Ecke kurvte, verabschiedete ich mich von der lieben N. Um dem Herren, der offensichtlich mit seinem Leben so unzufrieden ist, das er seine schlechte Laune an anderen (vorzugsweise mir) auslassen muss, keinen Grund für einen seiner dummen Sprüche zu liefern, ging ich mit einem freundlichen Lächeln und den schon abgezählten 90 ct (so viel kostet eine Schülereinzelfahrkarte) in der Hand auf ihn zu:
"Hallo. Schülereinzel bitte."
- Schülerausweis?
"Den hab ich nicht dabei."
- Dann 1,60. 
"Ja, glauben Sie mir jetzt nicht, dass ich eine Schülerin bin?"
- Glauben Sie mir etwa, dass ich der Papst bin? 
"Nein, mein Gott, was für ein intelligenter Vergleich." (erstick doch an deinem Geld) 
Und das von dem Mann, der mich die letzten 5 Monate fast täglich in die Schule und wieder zurück gefahren hat. 

An dieser Stelle grüße ich den schwarzen Busfahrer aus England, der N und mich letztes Jahr zuverlässig durch Portland und Weymouth chauffierte und dabei immer ein nettes Lächeln und freundlichen Worte für uns hatte. Ich weiß jetzt wieder, was ich an ihm hatte. 


16.8.08 22:06





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